Poesiemeister 1994

Auswertung 6

Auswertung 5
Auswertung 7

So, jetzt erst mal das Gläslein mit dem Rotwein füllen, und ab geht's:

Meine Z-Netz-Adresse ist ab sofort khurrad%deceiver.sub.org@uucp.ter. Notfalls bin ich auch noch über die CYBORG zu erreichen (KHURRAD@CYBORG.ZER) und lokal selbstverständlich nach wie vor über die UMS - nur leider hängt die ja nicht mehr am Z-Netz. Fido und Internet bleiben konstant.

Presse von Ripley (Fidel, Fiedel, Fihdel):

Man lese z.B. nach im Wahrig (Deutsches Wörterbuch):

   'Fi.del <f.> kleines Streichinstrument im MA, Renaissance und Barock,
                Vorform der Geige
   'Fie.del <f.; volkstüml.> = Geige

Da mache ich mir die Mühe und versuche Euch Banausen ein Gedicht im besten zeitgerechten Stil unterzujubeln und Ihr stört Euch an eben diesem Kunstgriff (Ein blindes Huhn...). |-( Wenigstens war meine Fortsetzung für einen witzigen Kommentar gut (Was macht Fidel Castro...).

Zu dichten waren die nächsten beiden Zeilen zu

   Wildschwäne segeln übers Land
   mit heimwehstarkem Schwingenstreich

Und das waren die Vorschläge:

6-1

   Befreit, am bunten Wiesenstrand,
   Die braunen Wellen bricht der Teich

Diese Zeilen verbrach Prinz Emil von Schönaich-Carolath. Das ist ein Name, was? Bei dem Namen blieb dem guten Mann ja nichts anderes übrig, als Dichter zu werden - ein Ziel, das er nur mäßig vollkommen erreicht hat. Ich zitiere nochmal aus meinem Gedichtbuch:

Prinz Emil von Schönaich-Carolath
(1852 - 1910)

Er wurde geboren zu Breslau, war Offizier, machte dann große Reisen und lebte zuletzt mit seiner Familie auf dem Gute Haseldorf bei Uetersen.

Schön. Einfach schön. Haseldorf bei Uetersen...

Das ganze Gedicht geht pseudoromantisch wie folgt:

Osterwasser

Der starke Frühling bläst mit Macht
die Sturmposaune vor sich her;
die Tauflut schwillt, die Scholle kracht,
im Strome wankt das Mühlenwehr.

Wildschwäne segeln übers Land
mit heimwehstarkem Schwingenstreich;
befreit, am bunten Wiesenstrand,
die braunen Wellen bricht der Teich.

Laß schmelzen, Herz, was schmelzen soll,
des Zweifels letzten Schollenrest,
und trag dein Hoffen jubelvoll
empor zum ew'gen Frühlingsfest.

Wie man sieht, hat sich die Dichtkunst des Prinzen trotz der so günstigen Ausgangsbedingungen nur zu überfrachteter naiver "Malerei" entwickelt. Macht nichts. Eure Fortsetzungen waren allesamt besser, obwohl mir diesmal Rüdigers "Merde"-Fortsetzung fehlte. Rüdiger Klings (El-Botzo) und Anja Andres haben sich nämlich aus der Riege der Poesiemeister verabschiedet. Anja deswegen, weil Qualle sie immer so fertiggemacht hat, schrieb mir Rüdiger. Macht nichts, Qualle: weitermachen. Echte Dichterfürsten müssen Kritik abkönnen.

Hat irgendjemand diese Fortsetzung gewählt? Nö. Das ehrt Euch. Dafür verspreche ich Euch: die schwelln/Kapelln-Vorgabe und auch die gleich später kommende Vorgabe, die stammen aus ECHTEN Gedichten ECHTER Dichter.

Eure Kommentare zu dem Original:

Tja. Hält einer britischen Überflutung nicht stand. [Qualle]

Ich breche auch gleich... [Oliver Klink]

Wiesenstrand? Wohl eher ein Ufer? Und braune Wellen? Nee! [Armin Michel]

Wie kann denn ein Teich die Wellen brechen? Völlig unlogisch. Obwohl lyrisch könnte es natürlich trotzdem sein... [Benni]

Das "," gibt dem ganzen eine gewisse Realitätsnähe. Sehr geschickt. 3x Wasser ist aber für meinen Geschmack zu viel Redundanz. [Volker Schardin]

6-2

   Wie einst auch Du ins Himmelreich
   Gezogen wirst von Gottes Hand.

Das dichtete Max, und er dichtete so, wie er noch nie gedichtet hatte: Nein, der Scherz paßt hier nicht. Immerhin gab es Punkte: 2 nämlich. Oliver Klink und Steven verirrten sich hierher, und meinten tatsächlich, der Prinz würde so gewagt abdriften ins Pseudomystische. Damit haben Oliver und Steven gar nicht so unrecht, denn die meisten Gedichte von ihm - weia, sach ich nur.

Auf den ersten Blick indiskutabel. Auf den zweiten Blick trifft das allerdings auch auf die Vorgabe zu. Auf den dritten und letzten Blick ist der hier konstruierte Vergleich aber denn doch zu schräg. [Qualle]

Nicht schlecht, den behalte ich mal im Auge! [Oliver Klink] Muß er ja sagen - schließlich hat er ihn gewählt.

Klingt, als wärs aus einer Broschüre von den Zeugen Jehovas. Diese Broschüre könnte natürlich das Original sein, wäre aber hundsgemein. [Benni]

Zuviel Pathos und abgeschlossene Handlung (das sind auch meine Fehler). [Volker Schardin]

Das könnte Volker Schardin gewesen sein, ich erinnere mich an seine Weihnachts-Fortsetzung bei dem Busch-Gedicht. Aber ich glaube nicht an A-B-B-A-Reime. [Alex Mottok]

Und ich entscheide mich für 6-2, weil: das hat so etwas fatalistisches. Ich schätze aber, daß das wieder einmal eine fatale Entscheidung von mir war. Oder? [Steven] Fatal? Wie man's nimmt - es hängt davon ab, was du erreichen willst. Wenn dein Ziel war, Max einen Punkt zu verschaffen, warst du genau auf dem richtigen Weg.

6-3

   Der Tag versinkt im Schattenreich
   Wie scharlachroter Feuerbrand.

Klar. Das konnte nur einer gewesen sein: Qualle. Wo Qualle einen Klecks Mist sieht, macht er gleich einen Riesenhaufen draus - aber einen wunderschön scharlachroten. "Scharlachroter Feuerbrand". Junge, Junge. Konnte das gut gehen? Es konnte. Armin Michel, Benni, Arne Leisner und Ripley waren sehr angetan.

Oliver übrigens nicht ("Wie Scharlachberg Meisterbrand. Neenee...").

Hm. Klingt irgendwie heroisch :-) Eigentlich hätte ich es ja nicht gewählt, aber ich stelle gerade mit Schrecken fest, daß alle anderen Vorschläge aus meiner privaten Wertung gefallen sind. Da bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als diesem Vorschlag einen Punkt zu geben... schweren Herzens. [Benni] Naja. Da hat Qualle noch einmal Glück gehabt.

Das, nur das kann die Fortsetzung sein, da 1. das Versmaß in erfrischender Weise vom Üblichen 1-2-1-2 etc. abweicht, 2. die dramatische Steigerung Wildschwan-Heimweh-Schattenreich-Feuerbrand zu furchtbaren Assoziationen einlädt und 3. das Ganze gut aussieht. [Arne Leisner]

Hmmm... das wäre ja ein geradezu genialer Stimmungswechsel, wenn es das Original wäre. Andernfalls ein etwas bizarrer Umstieg von verschwommen-weiß auf dunkel-knallrot. [Alex Mottok] Einer der geschicktesten Kommentare. Ob es nun das Original ist oder nicht - Alex liegt mit ihm immer richtig.

6-4

   Entgegen der Heimat, dem grünen Strand -
   Der Frühling hält Einzug ins Frankenreich.

Oliver Klink hat das gebastelt. Ich fand es eigentlich ganz nett, aber damit war ich auch der einzige. Gewählt hat diesen Vorschlag niemand, dafür aber kritisiert:

Da sind aber einige Rhythmen zuviel reingerutscht. [Qualle] Wieso? Sind nicht beide Zeilen vierhebig oder wie das heißt? "Grünen Strand" und "Frankenreich" schwingen dabei ihre Vibrations echt groovy aus. Okee, die Zeilen sind recht sinnlos, aber was heißt das schon?

Schon wieder ein grüner Strand. Nein! [Armin Michel]

Völlig verkrüppeltes Versmaß. Kein Punkt. [Benni] Irgendwas muß ich übersehen. Dabei bin ich erst bei meinem zweiten Glas Rotwein.

Sehr einfallsreich. Ehrlich. Auch die Frühlings-Umgebung, nicht zu verachten. Aber nach "heimwehstark" direkt "Heimat"? Auch weiß das Versmaß nicht allzusehr zu überzeugen. [Alex Mottok] In Ordnung. Ich widerrufe. Das Versmaß ist schauderhaft.

6-5

   Erreichen oftmals nicht den Rand
   Von ihrem weltengroßen Wasserreich.

Deprimierend. Die armen Schwäne - und abgesoffen! Benni dichtete und niemand glaubte ihm, daß er ein Prinz sei. Schade. Dafür gibt es konsequenterweise leider keinen Punkt.

6-6

   Der Winter hebt nun seine Hand,
   Ein Abschied und Beginn zugleich.

Ja, das wollen wir lesen. Papa Winter und Mami Frühling reichen sich die Hände. Söhni Sommer und Töchti Herbst planschen im Swimmingpool und spritzen Onkel Kramermarkt naß (der Kramermarkt ist die fünfte Jahreszeit in Oldenburg im ehemaligen Großherzogtum Oldenburg - da, wo ich herkomme). Und wenn dann alles getan ist, der Abend dräut und es aus der Küche schon nach leckerem gebratenen Orkan riecht, dann hebt Papi seine Hand. Abschied vom Swimmingpool und Beginn der abendlichen Sause - eine wunderbare Kindheit für Sohn und Tochter. Danke, Volker - das war ein Meisterstück. Dieser Meinung war leider außer mir nur noch Joachim Stehle, was dann einen Punkt ausmacht.

Ah ja. Schon sehr brauchbar. Das Bild mit der Hand will mir auf den ersten Blick nicht einleuchten, aber trotzdem kommt dieser erstmal in die engere Wahl. [Qualle]

Heimwehstarker Schwingenstreich. Deutet für mich darauf hin, daß die Schwäne gerade aus dem Winterquartier zurückkehren, also dürfte eher der Sommer seine Hand heben. Damit scheidet dieser Vorschlag aus! Schade, der klingt eigentlich ziemlich gut! [Oliver Klink]

Hat ja richtig Sinn. Ein bißchen zuviel vielleicht schon. [Benni]

Sehr schön. Kompliment. [Alex] Tja, da wird sich Volker aber ärgern. FAST hättest du ihn gewählt. Aber dann doch nicht.

6-7

   Geleitet von der Einheit Band;
   Dem ersten Licht der Sonne gleich

Auch nicht schlecht. Es muß nicht alles Sinn haben, was gedichtet ist, selbst wenn es von Alex Mottok stammt. Und irgendwie kriegt man schon was hin erläutert, wenn es von einem verlangt wird. Ralf Menzel fand diese Fortsetzung auch prima - einen Punkt.

Geh mir weg mit der Einheit! Ich wußte gar nicht, daß die auf Band aufgenommen wurde! [Qualle]

Welche Einheit? Klingt für mich nicht logisch... [Oliver]

Das verstehe ich nicht. Wildschwäne = Sonnenaufgang? [Volker Schardin]

6-8

   Im frischen jungen Festgewand
   Erreichen sie den großen Teich

Dann stehen sie da herum, die Schwäne. Fein angezogen, Heimweh hat sich gerade erledigt, Flügel angelegt und zack! Kleiderappell. "Wann gekauft?" "Neulich" "Zu alt. Heute gefordert: frisch. Jung. Wegtreten." Und schon stürzte sich Schorschi, der ältliche Schwan, in den großen Teich und gründelte. Leider keinen Punkt für diesen Vorschlag von Steven.

Formal soweit in Ordnung. Aber die Aussage? Irgendwie fehlt hier der Schwulst aus der Vorgabe. [Qualle]

Den großen Teich also... Was soll das sein? Unter "großem Teich" verstehe ich den Atlantik, und den überqueren Wildschwäne eher selten... [Oliver Klink]

Hmmm... "frisch und jung" paßt irgendwie nicht zu der Heimweh-Atmosphäre. Und der "große Teich" entstammt auch eher der Umgangssprache. [Alex]

6-9

   Grüßt mir mein fernes Königreich,
   An das mich bindet manches Band!

Ralf Menzel hat mit dieser Fortsetzung von Pedl Rau einen Punkt ergattert ("Kommt mir irgendwie bekannt vor - vielleicht aber auch nur eine mnemonische Halluzination.").

Klar, wenn ich ein Königreich hätte, würden mich auch ein, zwei Bänder damit verbinden. Schöne Grüße also auch von mir. [Qualle]

Das hat inhaltlich ja nun gar nichts mehr mit der Vorgabe zu tun! [Oliver] Nun werden wir aber wirklich kleinlich.

6-10

   Durch das himmelsblaue Band
   Kraftvoll und stark in ihrem Reich.

Guter Versuch von Alwin. Aber wieso das "s" zwischen "himmel" und "blau"? Und überhaupt? Leider keinen Punkt.

"Himmelsblau"? Vielleicht nächstes Mal doch lieber stocksnüchtern. [Qualle] Kreuzwortsrätselswettsbewerbs

Holper, strauchel... Das blaue Band verleiht man Passagierschiffen für die schnellste Atlantiküberquerung, Wildschwäne überqueren (wie bereits geschrieben) den Atlantik eher selten. [Oliver]

6-11

   Den Wünschen meiner Seele gleich
   Verlieren sie sich in der Ferne

Das mußte ja einfach der Renner werden. Diese nachdenklich endende, sich partout schon gar nicht reimen wollende vierte Zeile, die hat das einfach. Andreas Hechtbauer hat sich damit gleich sechs Punkte gegönnt und damit wahr gemacht, was sich schon in der letzten Runde andeutete: Hier ist Alex, Qualle und Benjamin ein echter Konkurrent erwachsen. Für diesen Vorschlag waren Qualle, Alwin, Alex, Werner Ente, Christian Gorni und Benjamin.

Schöne Variante. Das einzige, was mich daran stört, ist, daß hier die heimwehgeplagten Schwäne mit der fernwehgeplagten Seele verglichen werden. Dennoch auch hier engere Wahl. [Qualle]

Reimt sich nicht. Könnte also zwar durchaus das Original sein, aber für mich muß sich ein Gedicht reimen, sonst ist es keines. [Oliver]

Schluchz. So melodramatisch ist hoffentlich das Original nicht. [Benni]

Schräg genug, um richtig zu sein. [Volker Schardin]

Einfach anders. [Alwin]

Das ist wirklich sehr gut. Es paßt. Und was mich am meisten fasziniert: der Inhalt spiegelt sich im Reimschema wieder. Wenn es nicht 6-6 ist, dann ist es das hier. Mein Tip lautet 6-11. [Alex]

Ohne Reim und trotzdem gut. Das muß belohnt werden! [Benjamin]

6-12

   Und wer je ähnliches empfand,
   Dem wird das Herz unendlich weich.

Stephan Schwaiger hat damit leider keinen Punkt erwirtschaften können.

Ja, der Schwulst kommt hier schon ganz gut rüber. Aber das "ähnliches", was eigentlich auch großgeschrieben gehört, erinnert mich doch zu sehr an Benjamins "solches" vom letzten Mal. [Qualle]

Ähnliches wie die Schwäne? Was empfinden die denn so? [Oliver]

Die Tränendrüse quillt gleich über. Ich will einfach nicht an ein solches Schluchz-Original glauben. [Benni]

PENG! Bogen überspannt. Leider keinen Punkt von mir. [Alex]

Weich? Das gemeine Uetersener Matschherz? - Herzen werden WEIT, nicht weich. Und schon gar nicht unendlich weich. [Benjamin]

6-13

   Ihr Domizil war Samarkand,
   Doch Heimat bleibt ihr stiller Teich.

Schönes altes Samarkand. Eines der schönsten Wörter, das ich kenne. Nur noch übertroffen von "Wrstgrffmpf". Trotz der Auswahl der korrekt klingenden Stadt leider keinen Punkt.

Das kann man so und so sehen. Schaut man im Lexikon zwischen "Schwachsinn" und "Schwarzarbeit" nach, so muß man feststellen, daß die Viecher tatsächlich in Europa und Mittelasien wohnen, jedenfalls die weißen Höckerschwäne, die's hier so hat. Aber trotzdem. Schwäne mit einem Domizil? [Qualle]

Der klingt für mich nach Qualle. [Oliver] Leider nicht.

Wer oder was ist Samarkand? Und noch ein Teich. Lag ja irgendwie auch nahe... [Benni]

"Samarkand" sollte ja schon für sich einen Punkt geben. Wenn es nicht so falsch wäre, wie einem ein kleiner Blick in ein großes deutsches Lexikon verrät: "... überwintern in der Deutschen Bucht, gelegentlich auch auf Binnengewässern in Mitteleuropas." Tja. Und tschüß Samarkand. Obwohl "Ihr Domizil war Helgoland" hat's auch irgendwie nicht. [Benjamin]

6-14

   Silbern Pfeilspitzen gleich
   Schnellen sie zum Himmelsrand.

Schön gedacht von Ripley. Das "n" in "Silbern" ist ein wenig überlastet ("Silbernnnn"), aber sonst sehr fein gedrechselt, wie sie einherflutschen. Wer hat sie abgeschossen? Volker Schardin hat sich für diesen Vorschlag entschieden (ein Punkt).

Eben sind die Schwäne noch gesegelt, warum sollten sie jetzt also irgendwelche Geschwindigkeitsübertretungen anfangen? [Qualle]

"Silbern"? "Silbernen" hätte Sinn gemacht, "güldenen" zur Not auch... :-) [Oliver]

Versmaß falsch. Deshalb wohl nicht das Original. [Benni]

Argh. Erstens heißt es "silbernen", und zweitens paßt dieses Bild ja nun wirklich überhaupt nicht. a) die Schwäne schnellen nicht nach oben, sondern fliegen gen Heimat. b) sie rasen nicht durch die Gegend, sondern fliegen kraftvoll und majestätisch. 6-14 erinnert eher an einige Kolibris. [Alex]

6-15

   Der Wind kräuselt leicht den dunklen Teich -
   Die Sehnsucht packt mich mit eisiger Hand.

Von Achim Bietmann und leider keinen Punkt.

Ja, wer so viel zu erzählen hat, der braucht schon ein paar Silben mehr. Und bei dem Wetter hier kann der Sehnsucht schon mal die Hand einfrieren. [Qualle]

Teich, Teich, Teich. Ist denn niemandem was anderes eingefallen? [Oliver Klink]

6-16

   Die Hälse sind gen Nord gewandt,
   Unfehlbar - einem Kompaß gleich.

Benjamins Idee. Und ich sagte noch: Kompaß hat es einfach nicht. Auch diese Fortsetzung hat daher keinen Punkt abgekriegt.

Irgendwie ist mir das zu profan. Der Schwulst ist hier völlig raus. [Qualle]

Absolut pathologisch! [Oliver]

Hmm, nett. Heimweh führt zum Zug nach Norden. Aber mit dem Kompaß dann doch zu technisch. [Armin Michel]

Auch sehr schön. Die Frühlings-Heimkehr-Thematik prima aufgegriffen. Aber das klingt mehr nach einem Physiker als nach einem Lyriker. [Alex]

Und nun der Zwischenstand nach der 6. Runde:

                                alt    diesmal   Gesamt
Alex Mottok                     18     1         19
Qualle                          15     4         19
Benjamin                        15     -         15
Andreas Hechtbauer              4      6         10
Oliver Klink                    7      -         7
Stefan Schwaiger                6      -         6
Ralf Menzel                     4      1         5
Marina                          4      -         4
Achim Bietmann                  4      -         4
Max                             2      2         4
Peter Kretschmar                3      -         3
Torsten Koeppe                  3      -         3
Pedl Rau                        2      -         2
Ruediger Klings                 2      -         2
Ripley                          1      1         2
Joachim Stehle                  1      -         1
Simon Klaiber                   1      -         1
Alwin                           1      -         1
Michael Below                   1      -         1
Volker Schardin                 -      1         1

Auswertung 5
Auswertung 7