km 1: 5:02 min
km 2: 4:28 min
km 3: 4:16 min
km 4: 4:19 min
km 5: 4:26 min
km 6: 4:13 min
km 7: 4:12 min
km 8: 4:12 min
km 9: 4:16 min
km 10: 4:11 min
km 11: 4:19 min
km 12: 3:59 min
km 13: 4:11 min
km 14: 4:04 min
km 15: 4:11 min
km 16: 4:11 min
km 17: 4:14 min
km 18: 4:15 min
km 19: 4:09 min
km 20: 4:08 min
km 21: 3:54 min
km 21,37: 1:29 min (Garmin-Messung)
Länge/Zeit: 21,10 km, 1:30:40 h, 4:18 min/km
Profil/Wetter: eben; sonnig, warm
Strecke: Große Mainzer Schleife
Mein 48. Geburtstag, und was wünsche ich mir da von meiner lieben Frau? Genau. Einen Halbmarathon in Mainz, der genau an meinem Geburtstag stattfand. Das Wetter war prima. Ich habe wie seit längerem kein Tempotraining mehr gemacht, bin aber ansonsten viel und gern gelaufen. Wird schon. Zum Geburtstag will ich mich mit einer Zeit unter 1:30 h überraschen.
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| Blasmusik, aber ziemlich gut - vor allem für schwächelnde Läufer. |
Der Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz, Herr Beck, gibt den Startschuß. Wir setzen uns in Bewegung. Laufen kann man das aber noch nicht nennen. Eher ein beschleunigtes Gehen bis zur Startmatte. Auch danach kann ich nur durch emsiges Umkurven und Seitenstreifennutzen sowas Ähnliches wie Laufbewegung produzieren. Erst ab km 6 kann ich ungehindert laufen. Bis dahin habe ich gefühlt zehn Minuten verloren, in Wirklichkeit aber nur zwei. Danach laufe ich zwar den nötigen Schnitt, aber mehr als den kann ich nicht.
Die Strecke ist angenehm zu laufen. Sie führt erst nach Norden zu den Glaswerken von Schott, dann zurück über irgendwelche Straßen. Etwa bei der Hälfte gelangt man in die Altstadt, und da ist die Hölle los. Das sieht man übrigens auch an meinen Kilometerzeiten: Kilometer 12 ist mit 3:59 min einer meiner schnellsten. Wenn überall soviel Publikum gestanden hätte...
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| Hinterher Eis, Pizza und zwei Espresso in der Mainzer Innenstadt. |
Danach wird es allerdings etwas bitter. Ich muß eine superlange Straße bis zu einem Zementwerk erst hin und dann wieder zurück laufen. "Wormser Straße" nennt sich das Biest. So langsam merke ich die Hitze. Die Straße hört und hört nicht auf. Nach dem Wendepunkt geht es dann leichter. Die Hoffnung hält mich aufrecht, daß es doch noch reicht. Bei km 21 bin ich bei einer Zeit von 1:29:15 h. Ich muß also 100 Meter in 44 Sekunden schaffen. Kein Problem, selbst für mich, den Sprintschwachen. Aber nach 100 Metern ist das Ziel zwar in Sicht, aber noch nicht da. Sauerei. Das ist eine unschöne Überraschung am Schluss. Da muß sich mein Garmin vermessen haben, denn die Halbmarathonstrecke ist sicherlich mit dem DLV-Rädchen durchkalkuliert. Oder etwa nicht?
Sei's drum. Es war nett, entspannend, und auch die Bahnfahrt zurück machte Spaß.